Universelle Fragen und religiöse Bildtraditionen
Die Werke von Alexandra Dörrier zeigen oft Architektur, Arkaden, Säulen, jedoch keine realistische Welt. Durch starke Perspektiven entsteht eine räumliche Tiefe, die den Blick des Betrachters in eine andere Dimension führt. Die von ihr geschaffenen Räume wirken weniger wie konkrete Orte als vielmehr wie Zustände des Bewusstseins. Die Betrachtenden werden eingeladen, selbst einen Weg zu beschreiten, der zu einem verborgenen Zentrum führt. Dazu kommen rosettenartige Kirchenfenster, mystische, geistliche Motive, (Pilger-)Wege. Trotz ihrer symbolischen Dichte wirken die Bilder still und konzentriert. Viele sind so groß, dass sie nur in einer Kirche zur Geltung kommen.
Alexandra Dörrier (Einbeck):
„Malerei ist meine Form, Erlebtes in Bilder zu verwandeln und so zu bewahren. Die Kunst erlaubt mir den kreativen Umgang mit der Wirklichkeit und das Schöpfen einer neuen Dimension.“
Alexandra Dörrier gab ihren Beruf als Sportmanagerin auf und besuchte die Freie Kunstschule Köln, die sie mit dem Diplom in Malerei abschloss. 2021 kehrte sie nach Einbeck zurück und widmet ihr Leben seitdem hauptsächlich der Kunst.